Als Meilenstein für den DVV bezeichnete der Vorsitzende die Sanierung des in die Jahre gekommenen Sportheimensembles am Hinteren Floßanger. So wurde die vereinseigene Gaststätte nach den Plänen des jetzigen Pächters Udo Oikonomides zu einer Sportsbar umgebaut und erfreut sich regen Zuspruchs. Kurz vor der Fertigstellung befindet sich ein neu installiertes Blockheizkraftwerk für den gesamten Gebäudekomplex, das dem Höchststandart der Energiespar- und Umweltschutzrichtlinien entspricht. Weitere Renovierungsmaßnahmen mit dem Neuanstrich der Außenfassaden in vorderster Front sind voll im Gange. Als sicherheitsrelevante Investition nannte Günther Wolf die Anschaffung eines dritten Kleinbusses, der vornehmlich den Jugendmannschaften als Transportmittel zu ihren Auswärtsfahrten dient.
Einen sehr hohen organisatorischen Aufwand erfordert der Fußballspielbetrieb. Viele Erfolge waren zu vermelden. Die erste Fußballmannschaft schaffte am Ende der Saison 2008/09 nach Darstellung von Spielleiter Thomas Teuchert trotz einiger Schwächephasen den Klassenerhalt in der Landesliga Nordbayern letztlich souverän. Gleiches gilt für die zweite Mannschaft, die als Neuling in der Bezirksliga Oberfranken West positiv überraschte. Weitgehend mit jungen Akteuren, die aus der eigenen Talentschmiede stammen, wird dieser Trend in der laufenden Serie fortgesetzt.
Gute Arbeit leistete die Juniorenabteilung unter ihrem Koordinator Peter Rackisch und Jugendvorstand Frank Schneyer. Die A-Junioren gehören der Landesliga an. Aus der Landesliga absteigen mussten im Vorjahr die B1-Junioren. Derzeit nehmen diese in der Bezirksoberliga einen Platz im oberen Tabellendrittel ein. Die D1-Junioren sicherten sich zweimal in Folge die Oberfränkische Meisterschaft auf dem Feld und in der Halle.
Einem Gros der Meistermannschaft steht derzeit eine Altersklasse höher bei den C1-Junioren kurz vor dem Aufstieg in die auf dieser Ebene neu gegründete Bayernliga. Wenn dieser Schritt, wie fast sicher ist, gelingt, kommt es ab September zum Aufeinandertreffen mit dem Nachwuchs einiger Bundesligisten. Bewährt haben sich die Aufnahme des Spielbetriebes bei den G-Junioren (bis sechs Jahre) sowie die Gründung einer Mädchenmannschaft bis zum Alter von zwölf Jahren. Das Sportangebot in allen Altersstufen der Junioren sorgt beim DVV Coburg dafür, dass der Anteil der Mitglieder bis zum Alter von 26 Jahren einer extrem hohen Quote von 45 Prozent entspricht.
Der Kassenbericht von Kassierer Helmut Kruschel zeugte von geordneten Finanzen und einer Verringerung des Darlehensstandes. Die Kassenprüfer Hans-Herbert Hartan und Carl-Ludwig Fahrenholz erteilten der Vorstandschaft Entlastung. Das Protokoll der vorherigen Jahreshauptversammlung verlas Rosi Kruschel. Gewürdigt wurde das solide Wirken von Geschäftsführer Michael Schulz, der innerhalb des Vereins Strukturen geschaffen und neue Sponsoren an Land gezogen hat.
Die Ehrung verdienter Mitglieder nahm Präsident Christian Meyer vor. Zum Ehrenmitglied wurde Hans Kotschenreuther ernannt und gleichzeitig für 60-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet. Mit einer Ehrenurkunde bedachte der Präsident Norbert Flögel, der 40 Jahre als Kassierer der Altherren-Fußballabteilung fungierte. Die gleiche Anerkennung wurde Carl-Ludwig Fahrenholz für 35-jährige Tätigkeit in der erweiterten Vorstandschaft vornehmlich im Finanzwesen zuteil.
Zwei Posten wurden innerhalb der Vorstandschaft neu vergeben. Anstelle der aus Altersgründen ausgeschiedenen Rosi Kruschel wählte die Versammlung einstimmig Werner Kaiser, der sich auch für den Fuhrpark verantwortlich zeichnet. Für den aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierenden Frank Schneyer übernahm Andreas Truckenbrodt das Amt des Jugendvorstandes. Neue Kassenprüfer sind Renate Luthardt und Frank Schneyer.
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